Rückblick: UNICEF-Ausstellung 2011
„Das Überleben der Kinder sichern“

Gerade jetzt sind in Ostafrika wieder Tausende Menschen von der schrecklichen Hungersnot in Ostafrika betroffen. Wie immer sind es vor allem die Kinder, die in besonderem Maße darunter leiden – die Sterberate bei Kindern unter fünf Jahren steigt in dieser Region kontinuierlich an. „Nur wenn wir in die am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen investieren, können wir schneller und kostenwirksamer mehr Kinderleben retten“, erklärte UNICEF-Exekutivdirektor Anthony Lake.
Das Risiko für Kinder, an vermeidbaren oder behandelbaren Krankheiten zu sterben, ist insbesondere in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara am höchsten. Zwar gibt es auch hier beachtliche Fortschritte - trotzdem stirbt in der Region immer noch jedes achte Kind unter fünf Jahren. Dies ist 17 Mal mehr als der Durchschnitt von entwickelten Regionen (jedes 143. Kind). In Südasien erlebt jedes 15. Kind seinen fünften Geburtstag nicht. Jeder dritte Todesfall bei Kindern hängt mit chronischer und akuter Unterernährung zusammen.
Rund die Hälfte seiner weltweiten Mittel investiert UNICEF in das Überleben der Kinder und ruft Regierungen dazu auf, sich gezielt für eine bessere Grundversorgung für die am stärksten benachteiligten Familien einzusetzen. Informieren Sie sich in der Ausstellung über die Arbeit des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen.



