Europäischer Sozialfonds
Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013 - Lebenslanges Lernen
VHS Mainburg beteiligt sich auch im neuen Programm an der „Lissabon-Strategie“
Die allgemeine Zielsetzung des Programms für lebenslanges Lernen besteht darin, den Beitrag der allgemeinen und beruflichen Bildung zur Erreichung des Lissabon-Zieles zu verstärken, die EU zum wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen – einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum
mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialen Zusammenhalt
zu erzielen.
Entsprechend werden durch die vhs Mainburg die unterschiedlichsten Projekte, Maßnahmen und Lehrgänge angeboten, die darauf abzielen: Entwicklung nationaler Strategien für lebenslanges Lernens, Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichsten Bereichen der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung, Stärkung des Kontinuums des lebenslangen Lernens sowie Unterstützung des Erwerbs von Schlüsselkompetenzen.
Lebenslanges Lernen gewinnt aufgrund des Strukturwandels der Wirtschaft sowie der technologischen und demographischen Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Wichtig ist dabei die Anpassung beruflicher Qualifikationen an neue Anforderungen im Berufsleben durch bedarfsgerechte Qualifizierungskonzepte.
EU-Abgeordneter Manfred Weber zeigte sich über die breite Angebotspalette im ESF-Förderrahmen an der Vhs Mainburg sehr überrascht, Ich unterstütze gerne die Umsetzung in der neuen EU-Förderperiode aber angesichts der Diskussion um Lebenslanges Lernen bin ich froh, eine so innovative und aktive Einrichtung der Erwachsenenbildung im Landkreis zu haben“.
Besonders interessierte Weber natürlich die Verwendung von Finanzmitteln aus dem Europäischen Sozialfonds. Bezüglich der Abwicklung konnte Weber informieren, dass die Europäische Union einen Beitrag zur Entbürokratisierung geleistet habe: „Künftig gilt für die Abwicklung von ESF-Projekte nur mehr die Bayerische Haushaltsordnung.“ Dies ist laut Weber darauf zurückzuführen, dass die EU-Kommission den hohen Arbeitsstandard der bayerischen Verwaltung anerkannt hat und nicht noch eigene Regelungen darüber setzen wolle. „Ich hoffe, dass diese Erleichterungen auch im Alltag bei den Antragstellern ankommen“, sagte Weber. „Denn wichtig ist, dass die vhs-Mitarbeiter sich um die pädagogischen und sachlichen Inhalte und Umsetzung kümmern können und nicht nur bürokratische Anträge bearbeiten.“ Die vhs Mainburg kann hier auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen. So wurden die ersten ESF-Lehrgänge für Beschäftigte in klein- und mittelständischen Betrieben im EDV-Bereich bereits im Jahr 1997 von der Geschäftsführerin Marianne Dasch konzipiert und umgesetzt. So haben in diesen 10 Jahren ca. 117 Betriebe aus der Region von der ESF-Förderung für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter/innen in den verschiedensten Fachbereichen Gebrauch gemacht.



