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Vortrag am 11. März
mit Notar Stefan Schrenick

Vorsorgemaßnahmen
und Erbrecht

Ein Augenblick kann das ganze Leben verändern! Das gilt für Menschen jeden Alters. Für einen solchen Fall können Vorsorgemaßnahmen getroffen werden: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Wer kein Testament hat, wird nach der gesetzlichen Erbfolge beerbt. Die gesetzliche Erbfolge ist jedoch oftmals nicht gewünscht und kann auch in steuerlicher Hinsicht unerwünschte Folgen haben. Ein Testament oder Erbvertrag ermöglicht dagegen die gezielte und steueroptimierte Nachlassplanung.

Zum Vortrag am 11.03.2010, Beginn um 19.00 Uhr, sind alle recht herzlich eingeladen. Der Vortrag findet in Elsendorf im Seppl’s Kamin statt und ist kostenfrei.

Informationen und Anmeldung: E-Mail oder 08751/8778-10

Was heißt hier Hobby?

Zu Anfang war auch für Mozart das Klavierspielen schlicht ein Hobby. Seine Musik erfreute die Menschen – auf der ganzen Welt bis heute. Mit seinem persönlichen Steckenpferd hat er die Welt schöner und reicher gemacht. Aus seinem Hobby schuf er ein unvergängliches Welterbe. Die eigenen Talente zu mehren, rät schon das biblische Gleichnis und Goethe schickte seinen Wilhelm Meister auf Wanderschaft mit dem Ziel: „Mich, ganz wie ich da bin, auszubilden.“

Kurzzeitig drohten Hobbies in der Leistungsgesellschaft als eitle Selbstverwirklichung abgetan zu werden, als wirtschaftlich unverwertbar und somit unnütz. Inzwischen aber wird ihr eigentlicher Wert wieder erkannt: Sie sind ein wesentlicher Teil der Persönlichkeitsbildung. Hobbies helfen, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen, die eigenen Stärken auszubauen und zu leben. Weit über das eigentliche Tun hinaus: Ob töpfern oder tanzen, schreiben oder singen – meist macht das Hobby den Kopf frei und öffnet den Blick für die wesentlichen Dinge im Leben. 

Wer seinen eigenen Fähigkeiten folgt, nach biblischem Rat seine Talente mehrt oder nach Sprache der Manager seine Stärken stärkt, entwickelt sich weiter und bringt schließlich seinen bestmöglichen Beitrag in die Gemeinschaft an. In diesem Sinne gehören kulturelle Angebote auch zur kommunalen Daseinsvorsorge.

Die VHS Mainburg als kommunale Bildungseinrichtung bietet in ihrem Programmbereich Kultur bewusst eine breite Auswahl: Bürger und Bürgerinnen sollen in ihrer Vielfalt ihr Hobby entdecken für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Häufig trägt das „unnütze“ Hobby schließlich doch wieder zum beruflichen Erfolg bei: Sei es durch die seelische Ausgeglichenheit, die es bereitet, sei es durch die Fertigkeiten, die es schult oder als Ausgangspunkt zur beruflichen Neu-Orientierung. Eines Tages wurde schließlich auch aus dem Hobby Mozarts sein Beruf.